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Elivagar - Heirs of the ancient tales Drucken
Geschrieben von Stefan   
Freitag, 18 Januar 2008

Die 2005 gegründete Formation Elivagar aus Schaumburg, deren Musik Black und Death Metal mit Folklore vereint, veröffentlicht am 28. März ihr Debütalbum "Heirs of the ancient tales".

Vormerken oder vergessen? Die Rezension verrät es.

elivagar_-_heirs_of_the_ancient_tales

"Folk Death/Black Metal" nennen Elivagar ihre Musik und diese Bezeichnung passt ziemlich gut. Die Metal-Elemente entsprechen durchaus - auch wenn sie sich zeitweilig auch zurücknehmen können - den beiden genannten Metal-Spielarten, die Folk-Elemente werden von Flöten und einer Geige eingebracht. Die Flöten spielen dabei bei Elivagar eine größere Rolle als das Streichinstrument.

Besonders variationenreich zeigt sich der Gesang: Zu hören sind Death-Metal-Growls, Black-Metal-"Geschrei" und klarer Gesang. Sehr vielseitig - auch wenn der klare Gesang aufgrund der im Vergleich zu den Instrumenten geringen Lautstärke stellenweise hinter diesen unterzugehen droht.

Die Liedsprachen sind bis auf ein Lied in nicht näher genannter Sprache und einem mutmaßlich altdeutschen Gedicht Englisch und Deutsch.

Textlich geht es auf "Heirs of the ancient tales" vorwiegend um Schlachtengetümmel und dergleichen - alles, was sich eben nach "ancient tales" ("alten Sagengeschichten") anhört.

Das Album umfasst 13 Tracks plus einen Bonus-Song, der es von einer Demo-CD der Band auf das Album geschafft hat. Von den 13 eigentlichen Tracks entfällt einer auf das Flötenintro, einer auf ein vertontes Schlachtgelage, einer auf ein Gedicht und einer auf ein Outro, das wiederum ein Schlachtgelage darstellen soll und mit den aufgesetzten, erkennbar gekünstelten Lachern der zu Hörenden ungewollt komisch wirkt.

Das Bonusstück nicht mitgerechnet besteht das Album also aus neun Stücken.

Musikalisch überzeugt die CD und macht durchaus Stimmung. Besonders das gleichzeitige Spiel der Folklore-Elemente und der vollen Bandbreite der Metal-Instrumente ist gelungen und gut umgesetzt: Wenn Schlagzeug und E-Bass hämmern und im Vordergrund leichtfüßig und schnell die Flöte zu hören ist, könnte man durchaus vergessen, dass man gerade ein Debütalbum vor sich hat.

Fazit

Elivagar legen mit "Heirs of the ancient tales" ein gelungenes Debütalbum hin, bei dem Fans des Gernes bedenkenlos zugreifen können.

Die CD ist trotz kleiner Schnitzer durchaus empfehlenswert und man darf gespannt sein, was von Elivagar noch kommt.

 

Rezension: Stefan Frühauf, Stefan(at)dark-festivals.de 

 

 

 
 



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